Frau mit verschränkten Armen

Argumente

Es harzt mit der Gleichstellung. Obwohl sie seit 1981 in der Verfassung verankert ist, sieht der Alltag der Frauen anders aus. Es muss endlich einen grossen Schritt vorangehen. Weil wir bisher auf taube Ohren stossen, werden wir unseren Argumenten und Forderungen nun streikend Gehör verschaffen!

Unser Lohn und unsere Zeit werden uns geraubt.
Im Beruf bekommen wir weniger Lohn. Und unsere Arbeit zu Hause gilt nicht als Arbeit, bleibt unbemerkt und wird nicht wertgeschätzt. Die Folgen: Überlastung, miese Einkommen und tiefe Renten.
Diese Situation verschlimmert sich.
Denn die Politik spart auf unsere Kosten – etwa bei den öffentlichen Ausgaben für Kinderbetreuungs- und Pflegeangebote. Das fällt auf uns Frauen zurück: Wir müssen die Lücken schliessen, sei es mit Gratis-Familienarbeit oder als Hausangestellte mit schlechten Arbeitsbedingungen.
Grenzen werden übertreten.
Die Grenzen, die wir setzen, werden ignoriert und übertreten. Ob zu Hause, im öffentlichen Raum, während unserer Ausbildung oder bei der Erwerbsarbeit: Weil wir Frauen sind, erleben wir sexuelle und sexistische Gewalt. Die breite Öffentlichkeit nimmt das oft nicht ernst und bagatellisiert solche Erlebnisse.
Dazu sagen wir: STOPP!
Am 14. Juni 2019 schliessen wir uns zusammen, streiken zu Hause und am Arbeitsplatz, und gehen gemeinsam auf die Strassen – wir fordern, entschlossener denn je: Gleichstellung jetzt und überall!
Ich werde laut!

Argumente

Es harzt mit der Gleichstellung. Obwohl sie seit 1981 in der Verfassung verankert ist, sieht der Alltag der Frauen anders aus. Es muss endlich einen grossen Schritt vorangehen. Weil wir bisher auf taube Ohren stossen, werden wir unseren Argumenten und Forderungen nun streikend Gehör verschaffen!

Unser Lohn und unsere Zeit werden uns geraubt.
Im Beruf bekommen wir weniger Lohn. Und unsere Arbeit zu Hause gilt nicht als Arbeit, bleibt unbemerkt und wird nicht wertgeschätzt. Die Folgen: Überlastung, miese Einkommen und tiefe Renten.
Diese Situation verschlimmert sich.
Denn die Politik spart auf unsere Kosten – etwa bei den öffentlichen Ausgaben für Kinderbetreuungs- und Pflegeangebote. Das fällt auf uns Frauen zurück: Wir müssen die Lücken schliessen, sei es mit Gratis-Familienarbeit oder als Hausangestellte mit schlechten Arbeitsbedingungen.
Grenzen werden übertreten.
Die Grenzen, die wir setzen, werden ignoriert und übertreten. Ob zu Hause, im öffentlichen Raum, während unserer Ausbildung oder bei der Erwerbsarbeit: Weil wir Frauen sind, erleben wir sexuelle und sexistische Gewalt. Die breite Öffentlichkeit nimmt das oft nicht ernst und bagatellisiert solche Erlebnisse.
Dazu sagen wir: STOPP!
Am 14. Juni 2019 schliessen wir uns zusammen, streiken zu Hause und am Arbeitsplatz, und gehen gemeinsam auf die Strassen – wir fordern, entschlossener denn je: Gleichstellung jetzt und überall!
Ich werde laut!
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Forderungen und Argumente

Gründe zu Streiken gibt es viele.
Ebenso vielfältig sind die Forderungen. 

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB hat die konkrete Forderungen mit Blick auf die Arbeitswelt formuliert.

> Die Gewerkschaftlichen Forderungen (PDF)

Am 10. März wurde beim grossen Konvent in Biel von Frauen aus der ganzen Schweiz ein Streikappell verabschiedet:

> Aufruf als PDF …

Die Komitees in der Westschweiz haben Anfang Jahr ein Manifest mit 19 Punkten veröffentlicht.

> zum Manifest (PDF)

Streiken lohnt sich.

Zur Inspiration, feministische Geschichtsstunde und Motivation stellen wir euch hier einige Frauenstreiks vor.

Foto von einer Demo in Zürich am Frauenstreik 1991
Wikimedia Commons / von Comet Photo AG (Zürich) - Dieses Bild stammt aus der Sammlung der ETH-Bibliothek. Lizenz: CC BY-SA 4.0,